NO PULP IN THE FICTION: "2"                                          Schluss-Kapitel "ONCE UPON A TIME...IN HOLLYWOOD" (TEILE 1.1 & 1.2) [EXPLICIT CONTENT]

 

Once Upon a Time…in Hollywood (2019)

(161 Min.; dt. Verleihtitel: Once Upon a Timein Hollywood)

 

 

 

It’s a dream

with a nightmare stuck in the middle

but where would you be

without all of that attention

you’d die

I’d die

we’d die wouldn’t we

(well wouldn’t we)

&

Aber das Leben ist beängstigender als die Kunst. Wenn man im Leben scheitert, kann das gefährlich sein. Wenn man in der Kunst scheitert, ist das bloß peinlich

&

Fünf Jahre hochgeackert. Zehn Jahre nur Wasser getreten. Und jetzt: rasanter Absturz

 

(Zitat 1: Ausschnitt aus den Lyrics des George Michael-Songs „Star People“ vom Album Older aus dem Jahr 1996 (wobei die „Star People `97“-Live-Version aus „George Michael - MTV Unplugged“ noch um Längen besser ist); // Zitat 2: Aussage von Woody Allen, getätigt im Jahr 1992 im Rahmen eines Interviews für das Magazin der Süddeutschen Zeitung, über „Scheitern im Leben & in der Kunst“; // Zitat 3: Aussage, die „Rick Dalton“ Leonardo DiCaprio zu „Cliff Booth“ Brad Pitt in ONCE UPON A TIME…IN HOLLYWOOD während einer ihrer gemeinsamen Autofahrten tätigt; im Zentrum von QUENTIN TARANTINO’s „Liebesbrief an Hollywood“, den sein 2019er-Werk darstellt, stehen ein „character actor“ & sein Stuntdouble, um deren Hollywood-Karrieren es im Jahre 1969 (in dem sich Hollywood’s „Goldenes Zeitalter“ unmittelbar vor der Abdankung befindet und die Filmindustrie sich rapide verändert) nicht mehr zum Besten steht – was für die beiden nunmehrigen „Hollywood-Loser“, die sich zumeist in künstlerisch & kommerziell nicht unbedingt „lohnenswerten“ Projekten herumtreiben müssen und die mittlerweile weit davon entfernt sind, „star people“ zu sein, eben nicht nur einen Mangel an „öffentlicher Aufmerksamkeit“ bedeutet, sondern in der Folge auch ernsthafte „financial worries“ / „wirtschaftliche Sorgen“)

 

 

 

Quentin hat einen Liebesbrief an Los Angeles verfasst, an die Zeit, unsere Branche, die, die vor uns da waren, dank derer wir tun können, was wir tun. Es ist besonders. Das ist sein Opus für Hollywood

&

Ich liebe Quentin’s Geschichte. Dass er in einem Videoladen arbeitete und wie besessen Filme sah. Dass er eine Art Guru war, den Leute aufsuchten, um etwas über einzigartige Filme zu erfahren, die man sich anschauen sollte. In diesem Film stecken so viele Details über die Geschichte Hollywoods. Auch wenn man nicht alles versteht, weiß man, dass echte Liebe dahintersteckt

 

(Aussagen von Brad Pitt (-Zitat 1-) und Leonardo DiCaprio (-Zitat 2-) über das „Hollywood-Opus“ ONCE UPON A TIME…IN HOLLYWOOD und über den „Filmguru“ Quentin Tarantino, dessen Vom Videothekenangestellten zum berühmten Filmregisseur-Karriere irgendwie selbst „wie von der `Traumfabrik` ersonnen“ scheint)

 

 

 

Mein Zimmer ist voll von Knoblauch

&

This is a song Charles Manson stole from the Beatles. We’re stealing it back. `When I get to the bottom / I go back to the top of the slide / Where I stop and I turn / And I go for a ride / Till I get to the bottom / And I see you again […] / Helter Skelter / Helter Skelter / Helter Skelter`

&

Geht es denn allen gut?

Jaja, Sharon, alle sind wohlauf

Geht es dir auch gut?

Ja, sehr gut, danke der Nachfrage

Möchtest du auf einen Drink raufkommen und meine anderen Freunde kennenlernen?

Ja, sicher, danke

Hurra, klasse, ich mach gleich auf

 

(Zitat 1: aus Roman Polanski’s Horrorkomödie TANZ DER VAMPIRE von 1967; ein Stück Filmgeschichte – die Gastwirt-Tochter „Sarah Shagal“ Sharon Tate erzählt dem „Professor Abronsius“-Gehilfen „Alfred“ Roman Polanski von einer „Standard-Vampir-Abwehrmaßnahme“ in ihrem Zimmer, die sie allerdings selbst nicht, da sie ihr Vater nicht in das „Vampir-Problem“ eingeweiht hat, als eine solche einschätzt; // Zitat 2: aus dem U2-halb Live/halb Studio-Aufnahmen-Album „Rattle and Hum“ von 1988 - Worte von Bono an das Live-Publikum sowie Auszug aus den Lyrics der Beatles-„Helter Skelter“-Cover-Version; „Helter Skelter“ [„Holterdiepolter“] ist vor allem in den Vereinigten Staaten ein im Zusammenhang mit den Morden der Manson-Familie äußerst bekannter Begriff, denn: der „term“ aus dem von Paul McCartney gesungenen Beatles-Song vom sogenannten „Weißen Album“ aus dem Jahr 1968 wurde von Charles Manson dadurch pervertiert, dass er in seiner „Helter-Skelter-Theory“ das Bild eines „apokalyptischen Rassenkriegs“ entworfen hat, der durch die Morde an Sharon Tate (1943-1969) sowie auch an anderen Mitgliedern der „Los Angeles High Society“ gestartet werden sollte; // Zitat 3: aus ONCE UPON A TIME…IN HOLLYWOOD - Dialog zwischen „Sharon Tate“ Margot Robbie und „Rick Dalton“ Leonardo DiCaprio, der gerade zuvor zusammen mit „Cliff Booth“ Brad Pitt & dessen Pit Bull-Hündin „Brandy“ (gespielt, u. a., von „Sayuri“) mit ein paar Charles Manson-Jüngern aufgeräumt hat, wobei Robbie dabei nur durch die Fernsprechanlage vor den Toren der Tate- & Polanski-Villa zu hören ist; Tarantino lässt am Ende seines Films Sharon Tate & und ihren Freunden, welche ja allesamt im August 69 durch Mitglieder der Manson-Bande ermordet worden sind, eine Art „cosmic justice“, also: eine Art „kosmische Gerechtigkeit“, zuteilwerden, die, im Stile eines Märchens, eine „traumähnliche & bessere Welt“ heraufbeschwört, in der die „monsters“ sozusagen die falsche Tür erwischen und „bekommen, was sie verdienen“)

 

 

Wenn es darum geht, Tarantino’s „Opus Magnum“ oder (wie es US-Amerikaner ab und an auszudrücken pflegen) „Magnum Opus“ zu benennen, dann werden wahrscheinlich die meisten, so wie ich selbst, PULP FICTION von 1994 anführen, jenen Film, in dem Tarantino sich ganz offensichtlich an Jean-Luc Godard’s altem Credo „Jede Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende, aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge“ orientiert hat.

QT’s Kameramann Robert Richardson hingegen, der für ONCE UPON A TIME…IN HOLLYWOOD besonders schöne & vor allem detailreiche Bilder gestaltet hat, hält den neunten und bislang letzten Tarantino-Film für dessen absolutes Meisterwerk – „Ein sehr persönlicher Film, ein Meisterwerk. Dieser Film kommt echt von Herzen, er steckte so viel Gefühl rein. Einer seiner bemerkenswertesten Filme. Es ist sein Opus Magnum“ (Quelle: Doku „Quentin Tarantino’s Love Letter To Hollywood“).

Eine äußerst zutreffende „Once Upon a Timein Hollywood-Beschreibung“ lieferte aber auch der „Rick Dalton“-Darsteller Leonardo DiCaprio ab, der meinte, dass der Film fast „[…] eine Heimkehr-Geschichte“ ist, in die „[a]lles, was [Tarantino] gelernt hat, all seine Tricks, seine Fähigkeit, sich in eine Zeit zu versetzen […]“ eingeflossen sei, sowie auch die „ability“ des Regisseurs, „[…] ein Tarantino-eskes Märchen“ zu schaffen, in dessen Zentrum diesmal nicht die „Nazi-Zeit“ oder die „Zeit der Sklaverei“ steht, sondern eben „Hollywood“.

 

 

Der Plot von Once Upon a Timein Hollywood:

Der Film beginnt zeitlich im Februar 1969. Rick Dalton, Schauspieler und Star der [fiktiven] 1950’s-Western-Serie „Bounty Law“, in der er die Figur des Revolverhelden „Jake Cahill“ verkörperte, fürchtet, dass seine Karriere den Bach runtergeht, da er offenbar nur mehr für Nebenrollen und in diesen dann lediglich als Schurke besetzt wird. Bei einem Treffen mit dem Casting-Director Marvin Schwarz [verkörpert von Schauspiellegende Al Pacino, mit dem vor Augen Tarantino die Rolle geschrieben hat; MARVIN SCHWARZ – zu RICK DALTON, in einem Restaurant & darauf anspielend, dass er sich vor dem Treffen zuhause ein paar Rick Dalton-Filme, wie etwa das WWII-Epos „The 14 Fists of McCluskey“, angesehen hat: „Da ich gerade von einem verdammten Rick Dalton-Film-Festival komme, glaube ich zu wissen, wer du bist“] rät ihm dieser, nach Italien zu gehen und dort Spaghetti-Western zu drehen, weil die Fixierung auf Schurkenrollen im Schatten „neuer & aufstrebender Stars“ zu einer Art „Gewöhnungseffekt“ beim Publikum führt [MARVIN SCHWARZ: „Nach weiteren zwei Jahren, in denen du den Boxsack für alle möglichen weiteren aufstrebenden Schwengel-Träger gespielt hast, hat es dann doch einen psychologischen Effekt darauf, wie die Zuschauer dich wahrnehmen. […] Abwärts mit dir, abwärts mit deiner Karriere als Hauptdarsteller. Oder: gehst du nach Rom und bist der Star in Western und gewinnst die scheiß Kämpfe“; RICK DALTON – später zu CLIFF BOOTH: „Niemand mag Spaghetti-Western“]. Hingefahren zu dem Treffen mit Schwarz hat Dalton sein Stuntdouble, sein bester Freund sowie mittlerweile „Mädchen für alles“ Cliff Booth, ein Kriegsveteran, der in einem Wohnwagen mit seiner Pit Bull-Hündin „Brandy“ lebt und Schwierigkeiten damit hat, Stunt-Arbeit zu finden, weil es Gerüchte gibt, dass Booth seine Frau ermordet hat. Booth agiert deshalb als Dalton’s Fahrer, weil Dalton die Fahrer-Lizenz wegen Trunkenheit am Steuer entzogen worden ist [STIMME AUS DEM OFF/NARRATOR – während einer Rückblende, die Dalton in einem Krankenwagen zeigt: „Rick wurde der Führerschein abgenommen, weil er zu oft besoffen Auto gefahren ist. Cliff fährt ihn jetzt überall hin“; als NARRATOR fungiert Kurt Russell, der dann auch in der Rolle des Stuntkoordinators „RANDY LLOYD“ zu sehen ist].

Nach dem Meeting mit Schwarz wird der deprimierte Dalton [RICK DALTON: „Es ist offiziell, mein Freund, ich bin jetzt out“ / CLIFF BOOTH: „Was bringt dich so aus der Fassung, Mann?“ / RICK DALTON: „Na, wenn die Konfrontation mit dem Versagen in deiner Karriere nicht Grund genug ist, dann weiß ich auch nicht, verdammte Scheiße“] von Booth zurück zu seinem Haus am Cielo Drive in den Hollywood Hills gefahren, wo Dalton das erste Mal so richtig wahrnimmt, dass seine neuen Nachbarn der Filmregisseur Roman Polanski und dessen Ehefrau, die Schauspielerin Sharon Tate, sind, eine Tatsache, die ihn irgendwie kurz Hoffnung für seine Karriere schöpfen lässt [RICK DALTON – zu CLIFF BOOTH, nachdem die beiden Polanski & Tate vom Parkplatz vor dem Haus nebenan wegfahren gesehen haben: „Ach du Scheiße, das war Polanski, das war Roman Polanski. Er wohnt inzwischen einen Monat da drüben. Seh` ich jetzt zum ersten Mal, is` ja irre. Hier bin ich, total in der Krise, und wer wohnt nur eine Tür weiter? Der Regisseur von `Rosemaries `fucking` Baby` in Person. Polanski, der heißeste Regisseur in der Stadt, vermutlich auch in der Welt. Das ist mein direkter scheiß Nachbar. Ich mein, wer weiß, was passiert? Vielleicht nur eine Pool-Party und ich bin der Star im neuen Polanski-Film“; Anm.: Roman Polanski’s Rosemary’s Baby (OT) aus dem Jahr 1968, mit Mia Farrow in der Hauptrolle und entstanden nach der literarischen Vorlage von Ira Levin, war der erste US-Film des polnischen Regisseurs und zählt bis heute ohne Zweifel zu den besten & auch „seriösesten“ Horrorfilmen aller Zeiten! Als „ROMAN POLANSKI“ in ONCE UPON A TIME…IN HOLLYWOOD ist der polnische Film- & Theaterschauspieler Rafal Zawierucha zu sehen].

In derselben Nacht tauchen Tate & Polanski bei einer Party in der Playboy-Mansion auf, an der zahlreiche „Celebrities“ teilnehmen, unter anderem auch Filmstar Steve McQueen [gespielt von Damian Lewis, dem Star der TV-Serie Life (2007-2009), die zwar kurzlebig, dafür aber ein echtes Meisterwerk war, sowie auch der TV-Serien Homeland & Billions].

Während Tate & Polanski sowie deren Freund Jay Sebring, ein Promi-Friseur, sich unter das tanzende „Partyvolk“ mischen, erläutert Steve McQueen einem weiblichen Partygast das „Beziehungsgefüge“ zwischen Tate, Polanski & Sebring [STEVE MCQUEEN: „Ich werd` dir `ne Geschichte erzählen. Sie war mit ihm verlobt. Und sie flog dann nach England und machte einen Film mit ihm. Sie beendete ihre Verlobung mit ihm und ist die Frau von ihm. Dann sind sie nach Los Angeles gezogen und diese drei Hübschen sind wie Pech und Schwefel. […] Jay liebt Sharon. […] Und er weiß, so wie Gott selbst die grünen Äpfel erschaffen hat, dass eines Tages dieser polnische Pimmel komplett alles verbockt. Und wenn das geschieht, wird Jay da sein“ / im Original: „[…] that one of these days, that Polish prick’s gonna fuck things up“; Anm.: Der Film, von dem „Steve McQueen“ Damian Lewis spricht, ist natürlich Tanz der Vampire/OT: The Fearless Vampire Killers].

Am nächsten Tag bringt Booth Rick Dalton zum Set des Pilotfilms der Western-Serie „Lancer“ [Anmerkung: Das reale Vorbild ist die gleichnamige TV-Serie, die von 1968-70 gelaufen ist und deren „Pilot“ seinerzeit tatsächlich von dem Regisseur Sam Wanamaker (1919-1993), der im Tarantino-Film von Nicholas Hammond verkörpert wird, inszeniert wurde]. Dalton bittet Booth, seine Fernsehantenne zu reparieren, und Booth macht Dalton, der nach einer Nacht mit viel Alkohol irgendwie „durch den Wind“ scheint, Mut für den ersten Drehtag [CLIFF BOOTH: „Hey, du bist Rick `Superstar` Dalton. Vergiss das nicht!“].

In der Maske sitzend, wird Dalton dann von Regisseur Sam Wanamaker und zwei Mitarbeiterinnen aufgesucht, wobei Wanamaker dann gegenüber seiner Kostüm-Designerin Rebekkah klarmacht, was seine Styling-Vorstellungen für Dalton’s Schurkenrolle sind [SAM WANAMAKER: „Ich will so einen Zeitgeistflair in den Kostümen. Ich meine, nichts Anachronistisches, mehr wie wenn sich 1869 und 1969 treffen. […] Zuerst will ich für ihn einen Schnurrbart. Einen gewaltigen, ausschweifenden Zapata-Stil-Schnurrbart. […] Zu seiner Jacke. Geben wir ihm eine Hippie-Jacke, etwas, was er heute im London-Fog-Club tragen kann und darin aussieht, wie der hippste Kerl im Raum“; Anmerkungen: Elia Kazan’s Viva Zapata! aus dem Jahr 1952, zu dem John Steinbeck das Drehbuch verfasst hat, bietet den jungen Marlon Brando auf, der als mexikanischer Volksheld Emiliano Zapata einen „auffälligen“ Schnurrbart trägt; „The London Fog“ war ein 60’s-Nachtclub am Sunset Strip, in dem z. B. auch Jim Morrison mit den Doors aufgetreten ist]. Dalton wendet ein, dass man ihn mit der ganzen Aufmachung ja gar nicht als „Rick Dalton“ erkennt, was Wanamaker dazu bringt, ihm vor Augen zu führen, dass sein einstiges „Bounty Law“-Image am Set von „Lancer“ nicht unbedingt gefragt ist [SAM WANAMAKER: „Ich hab` dich als Schauspieler engagiert, nicht als Fernseh-Cowboy“].

Am Cielo Drive beginnt, in der Zwischenzeit, Cliff Booth damit, Dalton`s Fernsehantenne zu reparieren, während Sharon Tate nach der Party-Nacht in der Hugh Hefner-Playboy-Mansion in ihrer Villa zu Musik vom Schallplattenteller tanzt. Der Stuntman denkt auf dem Dach dann an einen Vorfall mit Bruce Lee auf dem Set der TV-Serie „The Green Hornet“ [Anmerkung: Die Serie um den „Maskierten Rächer“ Green Hornet brachte es im Grunde nur auf eine Staffel mit 26 Episoden, welche allerdings Bruce Lee’s Filmkarriere begründeten, der darin als „Kato“ zu sehen war, seines Zeichens „Grüne Hornisse“-Chauffeur & Gehilfe sowie „Kampfsportexperte“], dem allerdings zunächst ein Set-Wohnwagen-Gespräch zwischen Dalton und dem Stuntkoordinator Randy Lloyd vorausgeht, in dem Lloyd seine Vorbehalte gegenüber einem Engagement von Booth in den Raum stellt, um das ihn Dalton bittet [Ausschnitte aus dem Dialog DiCaprio/Russell: RICK DALTON: „Er sieht mir zum Verwechseln ähnlich“ / RANDY LLOYD: „Rick, ich mag ihn nicht. Ich steh nicht auf die Vibes, die er am Set rüberbringt. […] Der Kerl hat seine Frau umgebracht, Rick“ // RANDY LLOYD, darauf anspielend, dass auch seine Frau „JANET“ Cliff Booth nicht mag: „Den unheimlichen Vogel will sie nicht hier haben“ / RICK DALTON: „Er ist ein verdammter Kriegsheld“].

Nachdem Lloyd sich überreden hat lassen, gerät Booth dann in der Folge mit einem „angeberisch“ agierenden Bruce Lee aneinander, der vor einigen Filmleuten/Stuntleuten beginnt, sich dem Boxer & mehrfachen Schwergewichtsweltmeister Cassius Clay [ab 1964 aka „Muhammad Ali“] gegenüber als im Endeffekt „überlegen“ darzustellen [Ausschnitte aus der „BRUCE LEE“-Ansprache: BRUCE LEE: „Also, ich bewundere Cassius Clay, ganz ehrlich. Was ich bewundere, ist, in seinem Sport steckt ein Element des wahren Kampfes. […] Zwei Männer, die sich gegenseitig zu töten versuchen. Siegst du nicht beim Kampf, tötet er dich. Das ist mehr als Athletik, das ist mehr als die weite Welt des Sports, wisst ihr. Das sind zwei Krieger im tödlichen Kampf, dem gilt meine Bewunderung. […] Sie entfesseln so viel Urgewalt wie sie müssen, um den anderen zu besiegen. In Martial Arts-Turnieren tue ich, was ich tue, um zu gewinnen. Ich entfessele alle meine Kräfte. Ich töte Menschen. // BRUCE LEE – auf die Frage aus der Runde hin, ob er Cassius Clay in einem Kampf besiegen würde: „Ich mach ihn zum Krüppel“; Anm.: Die Darstellung von Bruce Lee in ONCE UPON A TIME…IN HOLLYWOOD als „Angeber“ hat in China sogar zu „milden Protesten“ gegen den Film geführt].

Ein Grinsen von Booth sowie ein anschließendes Statement [CLIFF BOOTH: „[…] ich glaube, das Tödliche-Waffe-Gesülz ist nur `ne Ausrede, damit ihr Tänzer wirklich mal kämpfen müsst“] provozieren Lee, der daraufhin einen „Freundschaftswettkampf“ fordert [BRUCE LEE: „[…] Wer zuerst mit dem Hintern den Boden küsst“], welcher aber damit endet, dass er von Booth gegen die Tür eines am Set herumstehenden Autos geschleudert wird. Schließlich taucht Janet Lloyd, Randy’s Frau [gespielt von Zoe Bell], auf und greift in den Kampf ein – als sie allerdings die Delle in ihrem Auto sieht [CLIFF BOOTH – zu RANDY LLOYD: „Ich hab den kleinen Wichser da reingeschmissen, ich wusste aber nicht, dass es ihr Auto ist“], wirft ihr Mann Booth vom Filmset.

 

 

 

 

(ENDE von TEIL 1.1 & TEIL 1.2; Fassungen vom 16.07.2021 & 19.07.2021)