NO PULP IN THE FICTION: "2"                                          Schluss-Kapitel "ONCE UPON A TIME...IN HOLLYWOOD" (TEILE 1.3 & 1.4) [EXPLICIT CONTENT]

 

Vom Dach des Dalton-Hauses aus wird Cliff dann auch Zeuge davon, dass ein Typ mit langen Haaren die Polanski-Tate-Villa besucht – es ist Charles Manson [„Charlie“, so wie er im Film genannt wird, wird von Damon Herriman verkörpert, der Manson auch in der von Charlize Theron & Regisseur David Fincher mitproduzierten Netflix-Serie Mindhunter (2017-2019) porträtiert hat].

Als Jay Sebring [gespielt von Emile Hirsch, der durch Filme wie Sean Penn’s Alaska-Trip Into the Wild (2007) bekannt wurde] „Charlie“ sieht, kommt ihm dieser gleich verdächtig vor [JAY SEBRING – zu SHARON TATE: „Wer isn‘ das zottige Arschloch?“]. Sebring empfängt ihn an der Tür und es stellt sich heraus, dass Manson nach Terry Melcher sucht [einem Musik-Produzenten, der nicht nur mit den Byrds gearbeitet hat, sondern auch mit Manson, wobei an der Manson-Melcher-Kooperation seinerzeit auch Dennis Wilson, Beach Boys-Mitglied & Bruder von Beach Boys-Mastermind Brian Wilson, entscheidend beteiligt war], der die Villa vor den „Polanskis“ bewohnt hat. Nachdem auch „Mrs. Polanski“ bei der Eingangstür aufgetaucht ist, verabschiedet sich „Charlie“ wieder, und das speziell von „der Dame des Hauses“ Sharon Tate [CHARLES MANSON – nahezu höflich: „Ma’am“].

Auf dem „Lancer“-Set verlässt ein nun nach den Sam Wanamaker-Vorstellungen gestylter Rick Dalton die Maske und spaziert, sozusagen als Bösewicht „Caleb DeCoteau“ verkleidet, mit einem Buch in der Hand über das „Western Stadt“-Studiogelände, solange, bis er auf ein junges Mädchen trifft, das auf einem Stuhl sitzt und ebenfalls gerade ein Buch liest, nämlich eines über Walt Disney. Das junge Mädchen ist Trudi Fraser, die es aber, so wie sie Dalton mitteilt, vorzieht, auf dem Set ausschließlich „Mirabella Lancer“ genannt zu werden, also: mit dem Namen jener Figur angesprochen zu werden, die sie in dem „Piloten“ verkörpert [Anmerkung: Trudi Fraser ist ein fiktionaler Character und wird von Julia Butters verkörpert, obgleich einige der Meinung waren, dass die selbstbewusste „TRUDI FRASER“ durchaus sozusagen „an avatar for a young Jodie Foster“ darstellen könnte, die 1969, als 7-Jährige, bereits in TV-Western-Serien wie Gunsmoke/Rauchende Colts zu sehen war].

Nachdem die 8-Jährige dem erstaunten Dalton einige ihrer „Grundsätze, was die Schauspielerei betrifft“ mitgeteilt hat [MIRABELLA LANCER: „[…] Ein guter Schauspieler strebt immer nach 100-prozentiger Effektivität. Natürlich wird uns das nie gelingen, aber es ist der Versuch, auf den es ankommt“] und Dalton neben ihr ebenfalls auf einem Stuhl Platz genommen hat, fragt sie ihn nach dem Buch, das er da gerade liest – und Dalton erklärt ihr, dass es in dem Western-Roman um einen Bronco-Reiter [Bronco: ungezähmtes Pferd] namens „Easy Breezy“ geht, der schon bessere Zeiten gesehen hat und mit Ende dreißig gleichsam „mehr Tage mit Schmerzen verbringt, als das früher, mit Anfang zwanzig, der Fall gewesen ist“.

Trudi Fraser / „Mirabella Lancer“ will mehr vom „Schicksal“ der Roman-Figur wissen [MIRABELLA LANCER: „Was passiert mit Easy Breezy jetzt?“], woraufhin Dalton dem Mädchen, das er dann kurz einmal „Schnuckiputz“ [im Original: „Pumpkin Puss“] nennt, von dem traurigen „Easy Breezy mit 38“-Zustand erzählt [RICK DALTON: „Tja, er ist, also, der Beste ist er nicht mehr. Weit davon entfernt. Und er beginnt sich damit abzufinden, dass er jetzt immerjetzt nutzloser wird, jeden Tag“]. Das Mädchen verlässt ihren Stuhl und tröstet den nun plötzlich völlig zerrüttet wirkenden sowie den Tränen nahen Dalton [MIRABELLA LANCER: „Ich mag keine Namen wie `Schnuckiputz`, aber weil du traurig bist, reden wir ein andermal darüber“].

Während „Caleb DeCoteau“ Rick Dalton mehr oder weniger von „Mirabella Lancer“ Trudi Fraser getröstet werden muss, fährt Sharon Tate von den Hollywood Hills hinunter in die Stadt und bemerkt zunächst, dass im „Fox Bruin Theater“ ihr Film The Wrecking Crew mit Dean Martin, Elke Sommer & Nancy Kwan gezeigt wird [Anmerkung: Im erfolgreichen Windschatten der James Bond-Serie sind in den 60ern auch vier „spy comedy films“ rund um den von Dean Martin gespielten US-Agenten „Matt Helm“ entstanden und The Wrecking Crew/dt. Verleih-Titel: Rollkommando von 1968 war der vierte & letzte Film der Matt Helm-Kinoreihe. Tate spielte darin eine britische Geheimagentin mit Kampfsport-Skills, wobei als „Karate Advisor“ & „Action Choreographer“ Bruce Lee fungierte. Lee war in den 60s im Übrigen auch der Kampfsporttrainer von Polanski & Sebring - und in seinem reichlich düsteren und nach einer literarischen Vorlage von Roland Topor entstandenen Psychothriller Der Mieter/OT: Le locataire von 1976 hat Polanski dann sogar eine Szene eingefügt, in der sich die von ihm persönlich gespielte Hauptfigur „Trelkovsky“ in einem Pariser Kino einen Bruce Lee-Film ansieht].

Bevor sie in das Kino geht, in das sie schließlich auch freien Eintritt erhält [KINOMANAGER: „Willkommen im `Bruin`, Miss Tate. Danke, dass sie unser Filmtheater beehren“], sucht sie einen Buchladen auf und holt ein dort bestelltes Buch ab [SHARON TATE: „Ich komme, um die bestellte Erstausgabe von Thomas Hardy’s `Tess von den d’Urbervilles` abzuholen. Ist auf Polanski“; Anm.: Diese „Episode“ ist quasi verbürgt, denn: Tate schenkte die „novel“ von 1891 ihrem Mann Roman Polanski mit dem Hinweis, dass „Tess of the d’Urbervilles: A Pure Woman Faithfully Presented“ einen guten Film ergeben würde und sie dabei gerne den Part der „Tess“ übernehmen würde – angeblich hat Tate ihm das „Tess“-Exemplar kurz vor ihrem Tod gegeben, als sie von Europa zurück in die Staaten reiste, während Polanski in Europa blieb, um ein Filmprojekt zu vollenden, was also heißt: der Zeitpunkt der „Tess“-Übergabe war in etwa auch „the last time Polanski saw her alive“; 1979 kam Tess dann tatsächlich in die Kinos und die Hauptrolle der „Tess Durbeyfield“ spielte darin bekanntlich Nastassja Kinski, wobei Polanski seinen 3-fach-Oscar-prämierten Film Sharon Tate gewidmet hat – „To Sharon“ heißt es zu Beginn des Werks].

Der „Johnny Madrid Lancer“-Darsteller James „Jim“ Stacy [gespielt von Timothy Olyphant – bekannt u. a. aus der Stirb langsam-Fortsetzung Live Free or Die Hard / Die Hard 4.0 aus 2007; der echte James Stacy verstarb 2016 im Alter von 79] setzt sich am „Lancer“-Set zu Rick Dalton, um ihn zu begrüßen. Kurz darauf will er von Dalton wissen, ob das „Steve McQueen-Gesprengte Ketten-Gerücht“ wahr ist, das er gehört hat [JIM STACY: „Hey, Rick, ich hab da was gehört und ich wollte Sie mal fragen. Stimmt es, dass Sie in `Gesprengte Ketten` fast die McQueen-Rolle gekriegt hätten?“], woraufhin zwischendurch auch Original-Szenen aus John Sturges‘ Eine Gruppe alliierter Fliegeroffiziere sitzt als Häftlinge in einem Kriegsgefangenenlager der Nazis-Film [OT: „The Great Escape“] von 1963 präsentiert werden, nur mit dem Unterschied, dass man „Captain Virgil Hilts“ Rick Dalton an der Stelle von „Captain Virgil Hilts“ Steve McQueen zu sehen bekommt, und zwar in einer Szene, in der Captain Hilts sich wiederum aufsässig gegen die Lager-Kommandanten zeigt und als Konsequenz dann in den sogenannten „Cooler“/Bunker in Einzelhaft geschickt wird [was irgendwie der „Running Gag“ des Films im Zusammenhang mit McQueen ist und der Grund, warum McQueen in Gesprengte Ketten nicht nur, wie immer, der „King of Cool“ ist, sondern auch der „King of Cooler“; cooler: „Kittchen“].

Dalton klärt Stacy in der Folge darüber auf, wie „nahe“ er tatsächlich an der bedeutenden Rolle des „Virgil Hilts“ in dem 60er-Jahre-Kassenhit dran war [RICK DALTON: „Es gab gar kein Casting. Ich war bei keinem Vorstellungsgespräch, hab nie John Sturges getroffen. Also nein, man kann nicht sagen, dass ich fast die Rolle bekommen hätte. Aber, man erzählt sich, es gab wohl einen kurzen Moment, wo McQueen den Film wieder ablehnen wollte. Und in diesem Moment war ichich war einer von vieren auf der Liste. […] Ja, aber ich bin’s nicht geworden. McQueen wars. Und offen gesagt, ich hatte nie eine Chance“].

Stacy & Dalton agieren dann, als „Johnny Lancer“ & „Caleb DeCoteau“, am Set in einer ausgedehnten Saloon-Szene, bei der Dalton dann aber irgendwann dadurch auffällt, dass er Textzeilen vergisst. Danach ist er frustriert & unzufrieden und geht in den Räumlichkeiten seines Wohnwagens hart mit sich ins Gericht [RICK DALTON: „[…] Verdammt nochmal, Rick, Herrgott, vergisst deinen scheiß Text! Sowas von peinlich, und das auch noch vor der versammelten Mannschaft! Hast wieder die ganze Nacht gesoffen, musste ja wieder sein! Acht verdammte beschissene Whiskey Sour! […] Du bist `n runtergekommener Säufer, du merkst dir nicht mal mehr deinen scheiß Text! Ich büffle wie ein Irrer und es kommt rüber, als hätt ich gar nichts gemacht“], bevor er sich dann am Ende vor dem Spiegel „neuen Mut“ zuspricht [RICK DALTON: „[…] Du zeigst allen am scheiß Set, wer verdammt nochmal Rick Dalton ist, verstanden!?“].

 

 

Der Film kehrt zurück zu Cliff Booth, der wiederum mit dem Auto durch die Straßen von L.A. kurvt. Schließlich nimmt er eine junge Anhalterin namens „Pussycat“ [gespielt von Margaret Qualley, der Tochter von Andie MacDowell] mit, die, zu Booth’s Überraschung, zur sogenannten „Spahn Movie Ranch“ will [CLIFF BOOTH: „Da willst du hin, zur Spahn Movie Ranch? Wieso willst du da hin?“ / PUSSYCAT: „Ich wohn da“ / CLIFF BOOTH: „Allein?“ / PUSSYCAT: „Nein, mit meinen Freunden“; Anmerkungen: „Pussycat“ wurde von Tarantino hauptsächlich nach dem „Vorbild“ der beiden Manson Family-Mitglieder Ruth Ann Moorehouse & KathrynKitty KatLutesinger kreiert, beide Jahrgang 1952; // Die Spahn Movie Ranch war von 1967-69 quasi der Wohnsitz der „Manson Family“, ursprünglich jedoch war die Ranch in Chatsworth (San Fernando Valley) ein beliebter Drehort für diverse Western-Filme und Western-Serien wie Bonanza oder The Lone Ranger; der Besitzer der Spahn Movie Ranch, die 1970 durch ein Feuer zerstört wurde, war der Pferdezüchter George Spahn (1889-1974), der beispielsweise 1973 dann auch in dem zwar Oscar-nominierten aber dafür irgendwie etwas „reißerisch“ daherkommenden Dokumentarfilm Manson (Regie: Robert Hendrickson & Laurence Merrick) zu sehen war].

„Pussycat“ platziert im Auto dann zunächst ihre Füße ein wenig nach dem Vorbild von ARLENE’s „sexy opening credit feet“ [Copyright: DEATH PROOF-Skript] aus Death Proof – Todsicher von 2007 bei der Windschutzscheibe und fragt Cliff dann über seine „Vergangenheit beim Film“ aus, auf die sie aus seiner Verwunderung über ihren merkwürdigen Wohnsitz schließt [PUSSYCAT: „Bist du `n alter Cowboy-Sack, der da früher Filme gemacht hat?“ / CLIFF BOOTH: „Ich bin überrascht, wie zutreffend die Beschreibung von mir ist. Ich bin ein alter Cowboy-Sack, der früher Filme gemacht hat auf der Spahn-Ranch“], wobei sie die Tatsache, dass er kein Schauspieler ist, sondern Stuntman, irgendwie „goutiert“ [PUSSYCAT: „Stuntman. Das ist auch besser. […] Schauspieler sind verlogen. Die sagen Texte auf, die andere geschrieben haben, und spielen Mordfälle in ihren dummen Fernsehserien, während wirkliche Menschen ermordet werden, Tag für Tag, in Vietnam“].

Nachdem sie ihr „politisches Bewusstsein“ zum Ausdruck gebracht hat, fragt sie Booth nach einer „Gegenleistung“ für die Mitnahme im Auto [PUSSYCAT: „Soll ich dir einen blasen, während du fährst?“/Originalfassung: „Want me to suck your cock while driving?“], was diesen aber, zu ihrer Überraschung, dazu bringt, sich nach ihrem Alter zu erkundigen [CLIFF BOOTH: „Wie alt bist du? […]“ / PUSSYCAT: „Das letzte Mal, dass jemand gefragt hat, ist lange her“ / CLIFF BOOTH: „Und was ist die Antwort?“ / PUSSYCAT: „18. Ist besser?“/im Original: „Eighteen. Feel better?“].

Cliff will in der Folge einen Ausweis von „Pussycat“ sehen [CLIFF BOOTH: „Hast du vielleicht n‘ Ausweis dabei? Führerschein oder sowas? […] Ich seh gern was Offizielles, dann weiß ich, du bist wirklich 18. Was du nicht hast, weil du’s nicht bist“]. Kurz nachdem „Pussycat“ [die laut Tarantino’s 2021 erschienener Once Upon a Time in Hollywood-Novel eigentlich „Debra Jo Hillhouse“ heißen soll] ihn mehr oder weniger als „langweiligen Spießer“ bezeichnet hat [PUSSYCAT: „Wenn jemand ein spießiger Spielverderber ist, dann du“], legt sie sich im Auto quasi auf seinen Schoß, was den fahrenden Booth aber lediglich dazu animiert, eine „Erklärung für sein Verhalten“ hinterherzuschicken [CLIFF BOOTH: „Der Knast verfolgt mich schon ein Leben lang, aber noch hat er mich nicht. Und kommt der Tag, dann bestimmt nicht wegen dir. Nimm’s nicht krumm“/im Original: „[…] No offence“].

Die Kamera steht, Mr. Dalton“ [STIMME VON AUSSERHALB DES WOHNWAGENS] – Rick Dalton, der irgendwie „neu motiviert“ scheint, wird zurück vor die Kamera geholt [RICK DALTON: „Ich bin gleich da“] und in der Folge legt er eine großartige & intensive Szene im Saloon hin, in der er in Gegenwart von „Scott Lancer“ 50.000$ Lösegeld für „Mirabella Lancer“ fordert, die sich in seiner Gewalt befindet [Anmerkung: „SCOTT LANCER“, der Halbbruder von „gunslinger JOHNNY MADRID LANCER“, wird von Luke Perry verkörpert, als „Dylan McKay“ in der 90er-Jahre-TV-Kult-Serie Beverly Hills, 90210 an der Seite von Jason Priestley & Shannen Doherty seinerzeit ein wahres „teen idol“ – Perry verstarb einige Monate nach den Dreharbeiten 2019 im Alter von 52 an einem „massive ischemic stroke“, einem schweren Schlaganfall; der Schauspieler Wayne Maunder (Jahrgang 1937), der den Lancer-Halbbruder in der originalen TV-Serie verkörpert hatte, verstarb ebenfalls in zeitlicher Nähe zu den Once Upon a Timein Hollywood-Dreharbeiten, nämlich im November 2018, ganz kurz, nachdem die „principal photography“ des Films beendet war].

Gib mir den bösen, sexy Hamlet! Tauch darin ein. Genieß es. UndCut!“ [SAM WANAMAKER; im Original: „Give me evil, sexy Hamlet. Settle into it. Enjoy it. And...cut!“] – Regisseur Sam Wanamaker ist begeistert von Dalton’s Performance. Dieser jedoch erkundigt sich zunächst nach dem Befinden von Kinderstar Trudi Fraser, die er im Laufe der Szene, in der „Caleb DeCoteau“ & „Mirabella Lancer“ in einem Stuhl sitzen, von seinem Schoß hinunter auf den Holzboden des Saloons befördert hat, was jedoch nicht im Drehbuch stand [RICK DALTON: „Oh Mann, du hast dir nicht weh getan, als ich dich geschubst habe, Mirabella?“ / MIRABELLA LANCER: „Nein, nein, nein, geht mir gut. Ich hab Polster an. Ich werf mich sowieso immer auf den Boden, nur zum Spaß, selbst, wenn ich nicht bezahlt werde“].

Wanamaker erhebt sich vom Regiesessel und begibt sich zu Dalton, der noch immer in dem Saloon-Holzstuhl sitzt, und bringt seine Begeisterung erneut zum Ausdruck [SAM WANAMAKER: „Rick, Rick, Rick. Gib mir die Hand! Das war absolut fantastisch. Ich bin hin und weg. […] Erschreck mich! Der böse Hamlet erschreckt Menschen!“], wobei er vor allem den spontan von Dalton erfundenen Ausdruck „Bronco-Bauern-Bohne“ [im Original: „Beaner bronco buster“] hervorhebt, den Dalton gegenüber „Scott Lancer“ gebracht hat, weil er die 50.000$ Lösegeld vom „old man himself“, nämlich von „Murdoch Lancer“ persönlich, übergeben haben will und eben nicht von einem Handlanger, also: von einer besagten „Bronco-Bauern-Bohne“ [SAM WANAMAKER: „`Bronco-Bauern-Bohne`. […] Das war wunderbar. Das war eine Dreifach-Alliterativ-Impro. Das hört man nicht so oft“/im Original: „That was a triple alliterative improv“].

Nachdem Wanamaker sein Team mit Enthusiasmus an die nächste Szene, die in einem Bordell spielen soll, erinnert hat, zieht er von dannen. Schließlich bekommt Rick auch noch von seinem 8-jährigen Co-Star die Bestätigung darüber, dass er „außergewöhnlich gute Arbeit“ geleistet hat [TRUDI FRASER / „MIRABELLA LANCER – mehr oder weniger in Dalton‘s Ohr geflüstert, während er sitzt: „Das war die beste Schauspielleistung, die ich in meinem ganzen Leben gesehen hab“/im Original „That was the best acting I’ve ever seen in my whole life“].

Als sich Dalton dann allein in dem Film-Saloon befindet, ist ihm die Erleichterung anzusehen [RICK DALTON – im Original & zu sich selbst: „Rick `fucking` Dalton“].

 

 

 

 

(ENDE der TEILE 1.3 & 1.4; Fassungen vom 21.07.2021 & vom 24.07.2021)